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Bundesvorstandssitzung in Berlin

 Professor Arendes bei seinem Bericht Kurz nach der Bundestagswahl am 20. und 21.10.2017 fand die 19. Bundesvorstandssitzung unter Leitung des vhw-Bundesvorsitzenden im Berliner relexa hotel Stuttgarter Hof statt.

Nach der Eröffnung dieser Sitzung durch Professor Arendes stand das Thema „Das deutsche Wissenschaftssystem im Wandel“ im Zentrum der Aufmerksamkeit. Zwei bekannte Mitglieder des Bundestags folgten seiner Einladung und stellten ihre Sichtweisen dem Bundesvorstand vor.

Tankred Schipanski, Tankred Schipanski (CDU) und Frau Professor Dr. Platz-Waury Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der CDU/CSU Bundestagsfraktion, begann seinen Vortrag mit einführenden Worten zu den Koalitionsverhandlungen. Dann ging er auf den Forschungstransfer zwischen den Hochschulen und den KMU ein. Die besondere Rolle der Fachhochschulen bzw. HAWen wurde dabei hervorgehoben. Themen wie die Digitalisierung, die Mobilität, die Grundfinanzierung der Hochschulen, die Energiewende, die Sicherheit und die Robotik/Sensorik sowie die Vernetzung sprach Schipanski u. a. an. Die Kernfrage nach der Beteiligung des Bundes bei hochschulpolitischen Programmen wurde durch den Referenten ebenfalls gestellt und ansatzweise selbst beantwortet. Es folgte eine lebhafte Diskussion.

Dr. Ernst Dieter Rossmann Nach einer kleinen Pause und einer kurzen Einleitung des Bundesvorsitzenden gab Dr. Ernst Dieter Rossmann, Sprecher der AG Bildung und Forschung der SPD-Fraktion, seine Position zu den aktuellen Hochschulpolitischen Themen bekannt. Nun in der Opposition fokussierte Rossmann auf seine drei Schwerpunkte Trends, Fragen und Leitbild. Zu den Trends zählt er z. B. die Digitalisierung, die Internationalisierung, die Akademisierung und die Kapitalisierung. Die Fragen bezogen sich auf Hochschulstrukturen, Ausstattungen und Finanzierungen der Hochschulen, gute Lehre, den Wissenstransfer zur Wirtschaft, die Internationalisierung und soziale Aspekte. Dem Leitbild war vor allem der „Arbeitsplatz Wissenschaft“ gewidmet. Auch diesem Vortrag folgten zahlreiche Anfragen und Diskussionsbeiträge.

Beiden Politikern dankte Prof. Arendes und übergab ihnen jeweils ein keines Erinnerungsgeschenk. Mit großem Applaus verabschiedeten die Teilnehmenden die beiden Referenten.

Mitglieder des Bundesvorstands Nach einer Kaffeepause trug der Bundesvorsitzende den Bericht über die vom geschäftsführenden Bundesvorstand geleistete Arbeit vor.

Mit einem gemeinsamen Abendessen endete der erste Sitzungstag.

Der Sonnabendvormittag war Protokollfragen, Berichten aus den Landesverbänden, dem Haushalt und der Entwicklung einzelner Landesverbände (Sachsen und Hessen) gewidmet. Der Bundesvorstand ernannte hierbei Prof. Dr.-Ing. habil. Dirk Müller zum kommissarischen Landesvorsitzenden des vhw sachsen.

Berater Jan Olaf Groh (Swiss Life Select) Zu Möglichkeiten der Mitgliedergewinnung und-bindung hat der Bundesvorsitzende den selbstständigen Berater Jan Olaf Groh von der Berliner Finanzkanzlei für Swiss Life Select eingeladen. Er hielt einen durch Beispiele untermauerten Vortrag über die vielen Möglichkeiten, die die dbb-Mitglieder über das dbb vorsorgewerk bzw. die dbb vorteilswelt nutzen können. Oft sind diese zwar kaum bekannt, können den Mitgliedern aber 20 oder mehr Prozent Einsparungen bringen. Bei hochwertigen Produkten könnten – nach Groh - die Mitgliedsbeiträge allein aus dieser Sicht eine gute Investition sein.

Mit Informationen zur nächsten Ausgabe der vhw Mitteilungen, der Bildung einer Arbeitsgruppe zur Verbesserung der Webpage des vhw, den Möglichkeiten zur Wahrnehmung von zukünftigen Veranstaltungsterminen und dem Punkt „Verschiedenes“ mit einen großen Lob für unsere Redakteurin Prof. Dr. Elke Platz- Waury endete die Sitzung vor dem Mittagessen.

Sitzung des geschäftsführenden Bundesvorstands

Unter Leitung des Bundesvorsitzenden Josef Arendes trafen sich die Mitglieder des geschäftsführenden Bundesvorstands am 1. Juli 2017 in Mainz.

Neben den Berichten aus Bund und Ländern sowie internen organisatorischen Fragen standen die Vorbereitungen zur bevorstehenden Bundesvorstandssitzung des vhw (20.10.2017 bis 21.10.2017 in Berlin) und des dbb Gewerkschaftstages (20.11.2017 bis 22.11.2017 in Berlin). Außerdem tauschten sich die Mitglieder des geschäftsführenden Bundesvorstands über das jüngst erschiene Positionspapier des Wissenschaftsrates „Strategien für die Hochschullehre“ aus und kamen zu der Auffassung, dass die finanziellen Mittel nicht in die Einrichtung einer eigenständigen Organisation zur Förderung und Entwicklung der Hochschullehre sondern besser in die Grundfinanzierungen der Hochschulen fließen sollten.